Bierhefe – warum tut sie Pferden und Hunden so gut?

Bereits seit vielen Jahrhunderten ist allgemein bekannt, dass sich Bierhefe als bewährter Zusatz in einer Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten auch bei Tieren einsetzen lässt. Vorwiegend zur Stärkung von Magen-Darm, Haut und Fell. Bierhefen sind Mikroorganismen (Eukaryoten, einzellige Pilze), die in Reinkultur gezüchtet werden. Sie stecken voller Vitalstoffe, die dem Tier viel Gutes tun können. Die Bierhefe ist ein hochwertiger Vitamin B Lieferant und dabei fettarm, cholesterinfrei und mit einem niedrigen Natriumgehalt.

Bierhefe – gut für Haut, Haare, Darm und das gesunde Immunsystem

Hauptsächlich angewandt wird die Bierhefe zur Stabilisierung des Magen-Darm-Trakts. Sie regeneriert oftmals eine angegriffene und geschädigte Darmschleimhaut. Die Zugabe von Bierhefe trägt zum Erhalt einer gesunden Darmflora bei und unterstützt gleichzeitig die körpereigenen Abwehrkräfte des Tieres. Außerdem werden Muskeln und Organe sowie das Nerven- und Immunsystem gestärkt und geschützt. Die Nährstoffe der Bierhefe fördern ein gesundes Haut-, Fell- und Huf- bzw. Krallenwachstum, deshalb ist die Zufütterung vor allem im Fellwechsel ideal. Bierhefe eignet sich zudem hervorragend in der Zucht, um den Fruchtbarkeitsstatus aufrecht zu erhalten.

Das Zusammenspiel der reichhaltigen Inhaltsstoffe führt zu einem Synergieeffekt, von dem der gesamte Organismus von Hund und Pferd profitiert!

Die Zugabe von Bierhefe kann langfristig, um möglichen fütterungsbedingten Mangelerscheinungen oder Störungen des Magen-Darm-Trakts vorzubeugen oder als Kur über einen Zeitraum bis zu drei Monaten zugegeben werden.

Bierhefe Pferd

Bierhefe Hund

Ihr

André Migocki

Weiterlesen

Warum wir bei unserem Mineralfutter auf den Zusatz von Kräutern verzichten

Eine häufig an uns gestellte Frage im Zusammenhang mit unseren Pferdemineralien ist die, ob wir auch Mineralfutter für Pferde im Angebot führen, die Kräuter enthalten. Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass die dauerhafte Zugabe von Kräutern eine optimale Nährstoffversorgung des Pferdes nur bedingt unterstützt.

Zum einen kann sich durch eine dauerhafte Fütterung von kräuterhaltigem Futter ein gewisser „Gewöhnungseffekt“ beim Pferd einstellen. Kräuter können bei einer langfristigen Fütterung somit ihren beabsichtigten Effekt nach und nach verlieren.

Zum anderen erschwert die Zugabe von Kräutern eine genaue Dosierung von Nährstoffen, die dem Pferd bei einer Mineralisierung zugeführt werden sollen. Da der Nährstoffgehalt von Pflanzen natürlichen Schwankungen unterliegt, kann nur ungefähr angegeben werden, wie viele Einheiten eines bestimmten Minerals oder Spurenelements tatsächlich im Futter enthalten sind.

Wir unterstützen eine hochwertige, ernährungsphysiologisch wertvolle Mineralisierung Ihres Pferdes. Dazu gehört, dass die Mengen beigesetzter Nährstoffe exakt bestimmt werden können und dass die ideale Versorgung Ihres Tieres mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen langfristig gewährleistet werden kann.

Aus diesen Gründen verwenden wir bei der Herstellung unserer Mineralfuttermittel keine Kräuteranteile. Sie können unsere Mineralfutter (Klassik, Senior, Sport und PRO) mit den von Ihnen beigefügten Kräutern bedenkenlos kombinieren.

Ihr André Migocki
Ernährungs- und Vitalstoffberater

Weiterlesen