Nahrungsmittelintoleranzen: Fruchtzucker - Laktoseintoleranz - Glutenunverträglichkeit

05.06.2020 14:54

Fruktoseintoleranz / Fruchtzuckerunverträglichkeit

Fruktoseintoleranz Nahrungsergänzungsmittel MIGOCKIBei der häufigsten Fruchtzuckerunverträglichkeit wird der Fruchtzucker (auch als Fruktose bezeichnet) nicht vollständig vom Dünndarm ins Blut aufgenommen. Das bedeutet, dass die nicht aufgenommene Fruktose in tiefere Darmabschnitte gelangt und dort von Bakterien verstoffwechselt wird. Bei diesen Stoffwechselvorgängen entstehen Gase und verschiedene weitere unvorteilhafte Stoffe die die typischen Erscheinungen der Fruktoseintoleranz hervorrufen. Diese Erscheinungen zeigen sich meist mit Blähungen, Krämpfen, Durchfällen, Verstopfungen oder auch mit Übelkeit.

Bei der Fruktoseintoleranz unterscheidet man somit zwischen zwei Formen. Die häufigste Form der Fruktoseintoleranz wie bereits beschrieben wird als intestinale Fruktoseintoleranz bezeichnet und bezieht sich dabei auf die eingeschränkte Dünndarmverdaulichkeit des Fruchtzuckers. Als weitere Form kann auch die hereditäre Fruktoseintoleranz auftreten, diese beginnt jedoch meist schon im Kindesalter und zeigt sich meist an einer starken Unterzuckerung bei der auch Folgeschäden für Leber und Niere auftreten können.

Laktoseintoleranz / Milchzuckerunverträglichkeit

Milchzuckerunverträglichkeit - auch bekannt als Laktoseunverträglichkeit

Etwa 15 % der in Deutschland lebenden Menschen neigen zu einer Laktoseunverträglichkeit. Der Grund dafür ist meist ein Mangel an Enzymen zum spalten bzw. verstoffwechseln des Milchzuckers. Um den Milchzucker verdauen zu können muss dieser im Darm mittels Enzyme aufgespalten werden, dies geschieht durch das Enzym Laktase. Ist zu wenig Laktase vorhanden bzw. wird zu wenig Laktase gebildet, kann weniger Laktose (Milchzucker) gespalten und verwertet werden. Der restliche Anteil an Milchzucker gelangt dann unaufgeschlossen in den Dickdarm und wird dort von Darmbakterien zerlegt. Bei dieser Zersetzung kommt es in den meisten Fällen zu starken Blähungen, Bauchkrämpfen und Durchfällen.

Laktoseintoleranz MIGOCKI Nahrungsergänzungsmittel RatgeberAb dem 40. Lebensjahr steigt oftmals die Milchzuckerunverträglichkeit, da die Enzymbildung abnimmt. Heute findet man viele hochwertige und gut verträgliche sowie schmackhafte alternativen zur klassischen Milch. Als Beispiel lässt sich hier die Hafermilch nennen. Hafermilch kann auch als äußerst nachhaltig eingestuft werden. Sie liefert dem menschlichen Organismus zusätzlich wichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sowie hochwertige Aminosäuren.

Glutenunverträglichkeit

Bei einer Glutenunverträglichkeit handelt es sich um eine Intoleranz gegenüber des Glutens.

Glutenunverträglichkeit MIGOCKI Nahrungsergänzungsmittel glutenfreiGluten auch als Klebereiweiß bekannt setzt sich aus verschiedenen Proteinverbindungen zusammen. Diese sind im Korn verschiedener Getreidearten enthalten. Gluten kommt z.B. in Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste vor. Bei einer Glutenunverträglichkeit bildet das Immunsystem Antikörper gegen die Dünndarmzellen. Dieser Prozess kann in Folge zu einer Entzündung der Dünndarmschleimhaut führen. Diese dauerhafte Veränderung und Entzündung der Dünndarmschleimhaut und die damit auftretenden Beschwerden bezeichnet man als Zöliakie.

Menschen mit Zöliakie (Diagnostiziert mit einem Zöliakietest durch den behandelten Arzt) bekommen bei der Aufnahme von Gluten starke Durchfälle, Bauchkrämpfe und Bauchschmerzen. Eine dauerhafte glutenfreie Ernährung wird den betroffenen Personen nahegelegt.

Durch die verschlechterte Nährstoffaufnahme bei einer können Mangelerscheinungen entstehen. Um diese auszugleichen, können hochwertige, glutenfreie und laktosefreie Nahrungsergänzungsmittel Ausgewogenheit schaffen.

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