Lexikon Pferdefütterung

Die Inhalte des MIGOCKI Lexikons basieren auf fachlicher Literatur, wissenschaftlichen Studien und ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen und beziehen sich im Allgemeinen auf den Menschen, die Tiere und die Pflanzenwelt.

Lexikon

Magnesium

Magnesium gilt als wichtiger Mineralstoff für die Gesundheit von Knochen, Nerven, Arterien und der Muskulatur. Es kann die Muskulatur entspannen und somit auch die erneute Leistungsbereitschaft fördern. Magnesium wird für den Fettstoffwechsel, Eiweißstoffwechsel und Kohlenhydratstoffwechsel im Organismus benötigt und ist ein wichtiger Bestandteil für die Gesundheit, da es für viele biochemischen Reaktionen im Körper verantwortlich ist. Es stellt das viertgrößte Mineral im Körper dar. Bei erhöhten körperlichen Anstrengungen oder psychischem Stress kann der normale Magnesiumbedarf deutlich steigen. Auch Erkrankungen im Verdauungsapparat können zu einer verschlechterten Nährstoffaufnahme und somit zu einem Magnesiummangel führen. Darüber hinaus kann das Spurenelement den osmotischen Druck sowie die Durchlässigkeit der Zellmembrane regeln und ist somit für den Natrium-Kalium-Transport in und aus der Zelle verantwortlich.

Magnesium ist für die Kommunikation zwischen den Nervenzellen und zwischen den Nerven- und Muskelzellen verantwortlich. Fehlt dem Organismus Magnesium kann es zu Überreizung der Muskulatur kommen. Diese Defizite können sich mit Muskelzucken, Krämpfen, Kribbeln oder auch Taubheitsgefühlen zeigen. Des Weiteren kann ein Mangel zum Absinken der Körpertemperatur und zu anhaltender Müdigkeit führen. Bei Nahrungsergänzungsmitteln (Tier/Mensch) werden neben dem anorganisch gebundenem Magnesiumoxid und Magnesiumcarbonat auch häufig organische Bindungen wie Magnesiumcitrat, Magnesiumfumarat, oder Magnesiumgluconat verwendet. Magnesium wird vom Organismus aus allen vorliegenden Bindungen aufgenommen werden. In der Natur liegt der Mineralstoff hauptsächlich in anorganischer Form vor, es wird vermutet das organische Bindungen schneller vom Organismus aufgenommen werden, anorgansiche Bindungen jedoch meist längerfristig gespeichert werden können.