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Die Inhalte des MIGOCKI Lexikons basieren auf fachlicher Literatur, wissenschaftlichen Studien und ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen und beziehen sich im Allgemeinen auf den Menschen, die Tiere und die Pflanzenwelt. 

Lexikon

Futtermittelallergie und Futterunverträglichkeit bei Tieren

Bei einer Futtermittelallergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf bestimmte Bestandteile im Futter, meist auf einzelne Eiweiße. Diese werden fälschlicherweise als schädlich eingestuft, wodurch Entzündungsreaktionen ausgelöst werden. Mögliche Anzeichen sind Juckreiz, Hautveränderungen oder andere entzündliche Reaktionen. Eine Futtermittelallergie kann sich auch nach längerer, zuvor unauffälliger Fütterung entwickeln.

Davon abzugrenzen ist die Futterunverträglichkeit, bei der keine Immunreaktion vorliegt. Sie betrifft die Verdauung und entsteht, wenn bestimmte Futterbestandteile nicht ausreichend verwertet werden können. Mögliche Symptome sind Blähungen, Durchfall, weicher Kot oder andere Verdauungsstörungen.

Da sich die Symptome beider Formen überschneiden können und auch andere Erkrankungen ähnliche Anzeichen verursachen, ist eine tierärztliche Abklärung sinnvoll. Zur Diagnose einer Futtermittelallergie wird häufig eine Ausschlussdiät eingesetzt, bei der potenziell auslösende Bestandteile schrittweise gemieden werden.